Demnächst

12. August, 16 Uhr – Duo Schachmatt – Vassily Dück (Bajan) & Robert Varady (Geige)

Achtung! Hier war bisher fälschlicherweise der 5.8. angekündigt. Bitte die Änderung beachten.

Vassily Dück ist seit vielen Jahren immer wieder fester Bestandteil des sommerlichen Kulturprogramms der Hirzbacher Kapelle.

Ob allein mit seinem Bajan (der russischen Knopfharmonika), ob als Tango-Duo mit Larissa Dück als Sängerin und an der Balaleika oder zusammen mit Robert Varady als Duo- Schach-Matt und nicht zu vergessen die gemeinsamen Auftritte mit dem Nashi Young Cho Quartett (Tango meets Jazz), immer begeisterte er sein Publikum mit seinem gekonnten temperamentvollen Spiel.

Das Repertoire des aus Sibirien stammenden Vollblutmusikers, der in Novosibirsk am Konservatorium seinen Diplomabschluss erwarb, reicht von klassischer Musik, Tango, Pop bis zur Folklore und Eigenkompositionen.

Robert Varady, den einige Pressestimmen als Teufelsgeiger bezeichnen, spielt neben der Violine, seinem Hauptinstrument, genauso beeindruckend Gitarre. Der 1970 in Budapest geborene Varady erhielt dort auch an der Ference-Liszt-Akademie seine musikalische Ausbildung. Schon als sehr junger Musiker machte er sich einen Namen bei seinen Auftritten in Japan, Frankreich, Deutschland und den USA.

Seit 2009 spielen Dück und Varady als Duo Schach-Matt  zusammen.

Die musikalische Weltreise mit dem Duo geht von der ungarischen Puszta über Paris und Argentinien bis in die Taiga, mal melancholisch, mal temperamentvoll, traditionell oder auch modern.

Zwei wunderbare Musiker, die mit Kompositionen von Vivaldi bis Richard Galliano oder Astor Piazolla, von Stücken  Morricones bis zu Eigenkompositionen ein einzigartiges, authentisches, temperamentvolles, Musikerlebnis garantieren.

Eintritt 10 € / Zur Reservierung Ihrer Plätze verwenden Sie bitte unser Formular.


19. August, 16 Uhr – Alissa Walser liest „Eindeutiger Versuch einer Verführung“

© Alexander Buxhoeveden

Alissa Walser ist eine der vier Töchter von Martin Walser. Sie wurde1961 in Friedrichshafen geboren. Mit 16 Jahren zog sie zuhause aus, studierte Anfang der 80-er Jahre in Wien und New York Malerei und stellte ihre Arbeiten erfolgreich aus. Ab 1990 arbeitete sie auch als Übersetzerin und als Schriftstellerin, besonders nachdem sie 1992 den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann.

Sie lebte lange in Frankfurt am Main, inzwischen wohnt sie aber mit ihrem Mann, dem Lyriker Sascha Anderson  in Nidderau.

Ihre unterschiedlichen Begabungen kombiniert Alissa Walser  geschickt, indem sie zum Beispiel kleinere Zeichnungen in ihre Texte einfügt oder die Einbandgestaltung für Werke ihres Vaters übernimmt.

Ihre Werke sind Momentaufnahmen und Szenen des Lebens. Sie erzählt kurz und genau, einfühlsam und treffsicher von Alltäglichem und Besonderem, von der zweifelnden Suche nach dem Glück, von Paarbeziehungen, Frauenfiguren und ihren Fragen und Problemen, von Müttern  und Töchtern, Stadt und Land, Ortswechsel und Beziehungen, Hoffnung  und Melancholie.

Die Autorin wurde mehrfach für ihre Werke ausgezeichnet.

Zuletzt erschienen von ihr der Roman „Am Anfang war die Nacht Musik“, die Erzählung „Immer ich“ und „Von den Tieren im Notieren“

In der Vorankündigung ihres Verlages zum „Eindeutigen Versuch einer Verführung“ heißt es: „Alissa Walser versammelt die Augenblicke, in denen sich das Leben zuspitzt: Geschichten einer Frau, Szenen einer Ehe, Gefühle einer Tochter. In einer Prosa voller Schönheit und Ruhe gewinnt sie aus kleinen Momenten große Literatur. Warum zeigt sich erst in der Badewanne, ob man mit einem Mann zusammenleben kann? Wie nehmen Mutter und Tochter Abschied von ihrem Hund? Wie bleibt man am Leben, ohne das es allzu sehr weh tut?“

Einfühlsam, elegant und lakonisch erzählt Alissa Walser von Bedeutungsvollem und scheinbar Beiläufigem und vom „Scheitern der Gefühle am Verstand“ (Zitat A. Walser)

Eintritt 10 € / Zur Reservierung Ihrer Plätze verwenden Sie bitte unser Formular.


26. August, 16 Uhr – „Harvested from tradition“ – Exquisite Noyse spielt Musik der Renaissance

Musik der Renaissance und des Frühbarock präsentieren Paula Kibildis (Violine) und Vincent Kibildis (historische Harfe).

Beide kommen aus Köln und gehören zum Violinconsort „Exquisite Noyse“, welches Paula Kibildis gegründet hat und seither erfolgreich leitet. Schwerpunkt der Musik des Ensembles sind die Werke des 16. und 17. Jahrhunderts, Musik aus der Entstehungszeit der Violine, aus der Zeit der Renaissance, als der Mensch wieder Mittelpunkt der künstlerischen Aktivitäten wurde.

Die Konzertbesucher  werden Lieder und Tänze hören, Leichtes und Ernstes, lebendig und zwanglos gespielt, Weisen  die in ihrer Harmonie und Schönheit den Meisterwerken der Malerei der Renaissance in nichts nachstehen und die Seele berühren.

Paula  Kibildis beschäftigt sich seit Jahren mit der Musik und dem Lebensgefühl der Renaissance und ist Spezialistin der Aufführungspraxis dieser historischen, emotionalen Musik, die zwanglos und frei gespielt und wiederbelebt wird.

Vincent Kibildis mit dem Bachelor in historischer Harfe und einer erfolgreichen Ausbildung an diesem Instrument in Brasilien und Spanien, gehört inzwischen zu den Shooting-Stars der internationalen  Alte Musik-Szene.

Paula und Vincent Kibildis präsentieren Musik aus dem „English Dancing Master“ und vom berühmten irischen Harfenisten Turlough O`Carolan.

Eintritt 10 € / Zur Reservierung Ihrer Plätze verwenden Sie bitte unser Formular.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda – gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen


2. September – Fingerprints – Im Rahmen des Hohe-Straße-Festes

Sie spielen wieder zum Hohe-Straße-Fest, zweimal eine dreiviertel Stunde, mindestens, die Fingerprints.

Mit einer gelungenen Mischung aus Blues, Jazz, Folk und Balladen, begeisterten sie schon 2014 und 2015 die Besucher der Hirzbacher Kapelle.

Das Trio, bestehend aus Karin Kraft, Martin Kurz und Hans Matter kommt mit drei Gitarren, geschulten Stimmen und Stücken der oben genannten Musikrichtungen sowie Eigenkompositionen oder dem klassischen Mississippi- Sound.

Die hervorragenden Gitarristen und Sänger, besonders Karin Kraft mit ihrer ausdrucksstarken Stimme, verstehen es in kürzester Zeit ihr Publikum in ihren Bann zu ziehen und zu begeistern.

Wie immer zum Hohe-Straße-Fest, an dem die Besucher ständig wechseln, ist der Eintritt für das Konzert frei.


 

 

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